Erschienen in literaturmarkt.info
Aber klar doch …
“Aber klar doch…” ist ein Gedichtband, der zum größten Teil aus Gedichten von Luise von Preußischeck besteht. Sie nimmt aber auch Gedichte und Sprüche von bekannten Persönlichkeiten, z.B. von Thomas von Aquin oder Jacques Offenbach, in ihren Gedichtband auf und ordnet sie inhaltlich ihren eigenen zu. Illustriert wird der Band mit detaillierten Zeichnungen von Christiane Winkler, die passend zu den Gedichten „Aber klar doch …“ sehr gekonnt abrunden.
Die Themenauswahl des Lyrikbandes ist sehr vielfältig und facettenreich. Dabei nimmt das Motiv Natur immer wieder einen großen Stellenwert ein. Sie widmet sich in ihren Versen einzelnen Tieren oder Pflanzen, warnt aber auch vor den schwerwiegenden Folgen der der Klimaerwärmung, wie in dem Gedicht „Reif für die Insel?“. Die Gedichte spiegeln die tiefe Naturverbundenheit der Autorin wieder und sind Aufforderung für einen besseren Umgang mit unserer Umwelt. Auch erinnert sich Luise von Preußischeck an Ereignisse aus ihrer Kindheit und ihrem Leben.
Der Gedichtband beginnt mit Versen von Pfützen. Für die Autorin sind diese ein Merkmal für den Beginn der Erde, auf die alles andere aufbaut. Es folgen Reime zur negativen Entwicklung der Umwelt durch menschliches Handeln: Der Mensch kam, richtet sich stetig mit Gier auf der Erde ein, indem er z.B. die Wälder abholzt bis am Ende alles kahl ist. Die nukleare Folge zeigt sich in Hiroshima, Tschernobyl und Fukushima. Seitdem ist nichts mehr auf der Erde wie es vorher war. Aus diesem Grund sieht die Autorin das Pflanzen von Bäumen als ein Muss an, um weitere Naturkatastrophen zu vermeiden. Mit dem Gedicht „Zwetschenbaum!“ zeigt Luise von Preußischeck, wie wichtig Bäume für uns sind. Mit ihren Versen zu Tieren, wie der Biene, dem Igel oder dem Wildschwein zeigt sie, wie diese sich dank der Evolution immer wieder vor neuen Gefahren wehren können.
Die verwendete Sprache ist gut verständlich, aber dennoch auf hohem Niveau und die Stimmung der Reime wechselt zwischen nostalgisch zu ironisch oder ernst und nachdenklich: So spricht Luise von Preußischeck auf unterschiedliche Art und Weise ernste Themen, wie Naturkatastrophen und Klimaerwärmung an, die nicht weiter ignoriert wer können; eine Auseinandersetzung mit diesen ist nicht weiter unumgänglich.
Einige Verse spiegeln auch auf sehr schöne Art und Weise das Lokalkolorit der Gegend rund um Frankfurt am Main und Darmstadt wider. Der Reim „Markttag der Frau Rauscher“ ist in Frankfurter Mundart verfasst und verleiht dem Gedichtband einen ganz eigenen unmittelbaren Reiz. Doch vor allem möchte die Autorin mit ihrem Schreiben ein tiefes Nachdenken auslösen. Dazu hat sie ihre Gedichte sprachlich so sorgfältig ausgearbeitet und ihnen eine solch hohe Ausdrucksstärke verliehen, dass sie den Leser direkt ansprechen und ihn in seinen Bann ziehen.
Amazon Kundenrezensionen:
⭐⭐⭐⭐⭐
Schnurrbart darf leben
von Mark Iserhardt
Schnurrbart, ein Pudelpointer mit Stammbaum, entführt den Leser hervorragend in die Innenwelt der Hundeseele, die aufmerksam beobachtend aber anders denkend als der Mensch, intuitiv seine Entscheidungen trifft und dadurch sein Schicksal besiegelt. Der Leser wird gefesselt von den intensiven Erlebnissen des Hundes und erhält außerdem einen kleinen Einblick in die Lebenslage im Nachkriegsdeutschland.
Der Roman ist nicht nur etwas für Hundefreunde. Vielmehr wird er die ansprechen, die Gefallen am Mitfühlen und Einfühlen in psychologische und gesellschaftliche Konflikte lieben. Außerdem kommen auch Interessierte der Forstwirtschaft und des Jagens in heimischen Wäldern auf Ihre Kosten. Sehr nett ist auch das beigefügte Glossar mit der Jägersprache, die hier und da gekonnt eingebracht wird und das Erzählte authentisch erscheinen lässt. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Für mich ist das Buch den Kauf wert, da das Leben, dass der Hund durchlebt, die Zeiten und Auswirkungen des Krieges auf die Zivilgesellschaft veranschaulicht, die die ‘Generation War’ (die Mütter und Väter der Babyboomer, bzw. Großeltern der Gen X) durchlebt hat. Wegen des Zusammenlebens des Hundes mit dem Zweibein (Mensch) ist es trotzdem zeitlos, weil Nuancen des Erlebten auch noch heute Realität für viele Hunde ist, und durch den ruhigen ausführlichen und intelligenten Schreibstil kommt es sehr gut rüber. Deshalb konnte ich mich sehr gut in die Zeit hineinversetzen – und das ist, was für mich ein gutes Buch ausmacht: es entführt mich in eine bestimmte Zeit oder Situation.
von Amazon Customer
ein packender Roman nicht nur für Hundefreunde! Er schildert das bewegende Schicksal des Rüden Schnurrbart und seiner Mutter Anka, beginnend in den Kriegswirren 1945 in Pommern und gibt gefühlvoll Einblick in die Hundeseele vor allem während des ständigen Wechsels der nacheinander folgenden Besitzer und deren zum Teil typ. Charakteren, die auch ein Stück Zeitgeschichte dokumentieren.
Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen, habe es in einem Ruck ausgelesen – es ist 5 Sterne wert!
von Gertrud Kaiser
“Schnurrbart darf leben” habe ich gestern Nachmittag von der 1. bis zur letzten Seite verschlungen.
Die Uhr schlug 18.00 Uhr, ich blätterte die letzte Seite um und……ich bin begeistert.
Fünf ⭐⭐⭐⭐⭐? gibts mehr?, sind das Mindeste für die wunderbar formulierten Sätze,
die fantastische Geschichte, die dieser kleine Welpe erlebt hat.
Das Buch ist der “Knüller” für die Menschen vor allen Dingen, die den letzten Krieg nicht erlebt haben.
SEHR ZU EMPFEHLEN
von Alice K
Nachdem ich einmal zu lesen begonnen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte fesselt vom ersten bis letzten Buchstaben. Man will einfach wissen, wie es Schnurrbart ergeht, bis er ein gutes Zuhause findet. Eine fantastische Geschichte, nicht nur für Hundeliebhaber zu empfehlen.
Birgit N.
Schnurrbart darf leben war ein spannendes und sehr unterhaltsames Buch, dass man wirklich weiter empfehlen kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Elisabeth Nell.
Uli N.
Als ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich vor, noch etwas anderes zu unternehmen. Ich habe es aber erst aus der Hand gelegt, nachdem ich es fertig gelesen hatte.
Mir gefällt an dem Buch die authentische Einbettung der Geschichte in die Nachkriegszeit, aber auch der jagdliche Sachverstand, mit dem einige Passagen geschrieben sind.
Alles in allem ist das Buch sehr zu empfehlen.